Südkorea wird die Regulierung schädlicher Inhaltsstoffe in Tabakerzeugnissen nach Inkrafttreten einer Bekanntmachung gemäß dem Gesetz über das Risikomanagement bei Tabakerzeugnissen vollständig institutionalisieren. Die vom Ministerium für Lebensmittelsicherheit und Arzneimittel bekannt gegebene Bekanntmachung legt spezifische schädliche Inhaltsstoffe sowie standardisierte Prüfverfahren für Zigaretten und E-Zigaretten fest und schafft damit ein umfassendes Regulierungssystem, das von der Herstellung über die Kontrolle bis hin zur Einreichung von Zulassungsanträgen reicht. Im Rahmen der neuen Regelung werden Zigaretten und zigarettenähnliche E-Zigaretten auf 44 Substanzen, darunter Nikotin und Teer, geprüft, während flüssige E-Zigaretten auf 20 Substanzen wie Nikotin, Propylenglykol und Glycerin untersucht werden. Die Prüfverfahren orientieren sich an internationalen Standards, die von Organisationen wie der WHO der ISO entwickelt wurden. Tabakhersteller und -importeure sind verpflichtet, die Prüfergebnisse für jedes Produkt bei den zuständigen Kontrollbehörden und dem Ministerium einzureichen, wodurch die wissenschaftliche Aufsicht und der Schutz der öffentlichen Gesundheit gestärkt werden.
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